Freie Trauung - Idee für Kirchenmuffel

Was gilt es bei einer freien Trauung nun formal zu beachten?
Zunächst einmal hat eine freie Trauung weder eine rechtliche noch
eine kirchenrechtliche Bedeutung. Konkret heißt das, dass ihr –
ähnlich wie bei der kirchlichen Trauung – vor oder nach der freien
Trauung standesamtlich „Ja“ sagen müsst, um vor dem Gesetz als
verheiratet zu gelten. Auch Gottes „offiziellen“ Segen erhaltet ihr in
der freien Trauzeremonie nicht. Zwar integrieren freie Theologen oft
eine Segnung des Brautpaares, diese ist jedoch von der Kirche nicht
anerkannt. Aber: ist Gott nicht überall, wo sich zwei Menschen lieben?
Bei der Gestaltung der freien Trauung ist generell zwischen
freien Theologen und freien Rednern zu unterscheiden. Während
freie Theologen religiöse Elemente in die Trauung einbeziehen,
gestalten freie Redner die Trauung auf weltlicher Ebene. Auf jeden
Fall ist es wichtig, dass ihr die Möglichkeit habt, den Redner – als
eine der wichtigsten Personen am Tag eurer Hochzeit – unverbindlich
kennen zu lernen, bevor ihr euch entscheidet. Denn auch das ist
das Besondere der freien Trauung: da ihr den Redner ja sozusagen
„engagiert“, dürft ihr durchaus nach Bauchgefühl entscheiden.
Wichtig ist in jedem Fall, dass die „Chemie“ zwischen euch stimmt
– und dass ihr euch gut vorstellen könnt, von diesem Menschen getraut
zu werden.

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Daniela Jost

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